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	<title>Schreiben ist toll! Verrücktsein auch!</title>
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	<description>Blog und Artikelschmiede von Stefanie Matulat</description>
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		<title>wkw Absonderheiten</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 07:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich denke, ich ziehe doch einen Kartoffelsack über mein Gesicht, um mir Nachrichten wie diese zukünftig zu ersparen:
&#8220;Hallo Sonnenschein
Wie geht es Ihnen?. Ich war durch Ihr Profil werde ich bin niedlich durch das Wort, dass ich fasziniert von deinem Profil gelesen wurde. Sie klingen so wunderbar und schön.
Ich weiß, dass Sie alle Eigenschaften in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, ich ziehe doch einen Kartoffelsack über mein Gesicht, um mir Nachrichten wie diese zukünftig zu ersparen:</p>
<p>&#8220;Hallo Sonnenschein</p>
<p>Wie geht es Ihnen?. Ich war durch Ihr Profil werde ich bin niedlich durch das Wort, dass ich fasziniert von deinem Profil gelesen wurde. Sie klingen so wunderbar und schön.</p>
<p>Ich weiß, dass Sie alle Eigenschaften in einer guten Frau brauchte behandelt und Ihr Profil caught my eye und meine Seele gefangen ..<br />
Ich möchte, dass Sie wissen, dass mein Ziel zu kommen, um diese Seite zu einem sehr guten Partner zu finden, das Leben kann ich für mein Leben zu leben.</p>
<p>bin ein sehr guter Christ mit guten Sinn für Humor, für mich Zeit, Entfernung und Sprache ist nie ein Hindernis in einer guten Beziehung.<br />
Ich möchte wissen, wenn Sie möchten, dass wir reden, so dass wir uns gegenseitig besser wissen,<br />
Ich bin xx und ich bin ein Witwer und Vater von einem, ich liebe es, Menschen zu helfen, vor allem diejenigen, die weniger privilegiert sind.<br />
L wie Tanzen, Schwimmen und Golf spielen ..</p>
<p>Ich bin neu auf dieser Seite und weiß nicht viel über diese wird Ich mag Sie besser kennenlernen, wenn du nichts dagegen tun. Dies ist mein yahoo-Adresse XX@ yahoo.com Ich bin immer auf Linie, wenn Sie von Ihnen zu hören hoffe,</p>
<p>Gruß&#8221;</p>
<p>Den Namen habe ich unkenntlich gemacht, geht ja niemanden etwas an. Wie es scheint, hat er den Googleübersetzungservice benutzt oder wie erklärt sich dieses äußerst stümperhafte Deutsch?</p>
<p>MADE MY DAY!</p>
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		<title>Pelzfarm in China</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:00:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier nur kurz ein Video, dass von Tierschützern auf einer chinesischen Pelzfarm gedreht wurde.
Achtung! Nichts für zarte Gemüter!!!! Nicht für Kinderaugen geeignet!!!
Klick mich
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nur kurz ein Video, dass von Tierschützern auf einer chinesischen Pelzfarm gedreht wurde.</p>
<h1><strong>Achtung! Nichts für zarte Gemüter!!!! Nicht für Kinderaugen geeignet!!!</strong></h1>
<p><a href="http://www.peta.de/web/chinapelz.1732.html">Klick mich</a></p>
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		<title>World of Warcraft movie just exists in theory</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 15:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sam Raimi]]></category>
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		<description><![CDATA[It has been a long time since the last news about the World of Warcraft movie, which should be directed by Sam Raimi. I thought, the announcement about a movie was just a fake. They had a press release last july and since then&#8230;nothing. Today I got a link via Twitter, which directed to a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It has been a long time since the last news about the World of Warcraft movie, which should be directed by Sam Raimi. I thought, the announcement about a movie was just a fake. They had a press release last july and since then&#8230;nothing. Today I got a link via Twitter, which directed to a side called EvilDeadNews (it´s about the Evil Dead movies, which were directed by Sam Raimi in the 80´s). There is a short news about the progress of the World of Warcraft movie. Much to my regret the news said, that the story just exists in their minds&#8230;wonderful.</p>
<p>Here is the full news: <a href="http://www.evildeadnews.com/2010/04/world-of-warcraft-movie-still-while-off.html">http://www.evildeadnews.com/2010/04/world-of-warcraft-movie-still-while-off.html</a></p>
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		<title>WePad vs. Apple iPad</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:29:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jaja, so ist das in der modernen Welt. Da gibt es Gaming PC´s, Laptops, iPhones, normale Handys (mit nicht normalen Funktionen) und sogenannte Tablet PC. Letztere sind übrigens der neuste Schrei in der Computerwelt. Wenn man den Herstellern glauben mag. Die jedenfalls werden nicht müde, ihre neumodischen Gerätschaften den Menschen schmackhaft zu machen.
Nun gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, so ist das in der modernen Welt. Da gibt es Gaming PC´s, Laptops, iPhones, normale Handys (mit nicht normalen Funktionen) und sogenannte Tablet PC. Letztere sind übrigens der neuste Schrei in der Computerwelt. Wenn man den Herstellern glauben mag. Die jedenfalls werden nicht müde, ihre neumodischen Gerätschaften den Menschen schmackhaft zu machen.</p>
<p>Nun gibt es vom Apfelhersteller das iPad, das unbedingt jeder braucht. Kann man ja viele dolle Sachen mit machen. Ja, was eigentlich? Aso, E-Mails schreiben, im Internet surfen, Videos und Fotos ansehen, E-Books lesen. Interessant, wirklich. Komisch, kann mein altersschwacher Laptop auch. Ja, zugeben, der ist nicht so leicht und handlich wie das iPad. Außerdem gibt es noch ganz viele nützliche Apps für das iPad. Klasse. Nicht zu vergessen, dass es eine Touchscreenoberfläche hat. Sowas antikes wie ne Tastatur sucht man vergebens. Nichts mit &#8220;klick klick&#8221;-Geräuschen beim Schreiben.</p>
<p>Und weil ja Apple mit seinem iPad nicht alleine dastehen darf, arbeitet die Konkurrenz ebenfalls an einem Tablet PC. Und hier stimmt auch das Wort PC, handelt es sich schließlich NICHT um ein Apple Produkt. Das WePad wird von der WePad GmbH hergestellt. Diese GmbH befindet sich allerdings noch in der Gründung ist ein Joint Venture der Neofonie GmbH und der 4tiitoo AG. Klar. Und was kann das WePad? Na im Grunde genommen dasselbe, wie das iPad. Ist halt etwas größer, hat mehr RAM, bietet USB-Anschluss usw.</p>
<p>Ist also der letzte Schrei. Muss jeder haben. Unbedingt! Ob das Touchscreen wohl auch im Winter funktioniert, wenn es arschkalt ist und man Handschuhe trägt? Dürfte eine interessante Erfahrung sein, mit Handschuhen ein Touchscreen zu steuern.</p>
<p>Ich jedenfalls brauche diesen Firlefanz nicht. Irgendwann ist auch mal Schluss mit lustig. Man kann doch nicht andauernd sich irgendnen neuen technologischen Schnickschnack ins Haus holen. Wie abhängig wir sind, dass hat ja bereits der Vulkan in Island gezeigt. Einmal Aschewolke, Flugverkehr eingestellt, alle am rumjammern. Was passiert wohl, wenn wir auf einmal kein Internet mehr haben oder es an WePad Nachschub fehlt? Mein Gott, müssen wir dann etwa wieder Bücher lesen und uns am Kiosk ne Zeitung kaufen? Geht denn das? Ist das nicht gefährlich da draußen?</p>
<p>Ich verzichte dankend. Mir reicht mein krüppeliger Laptop oder der PC von meinem Männe. Vielleicht gönne ich mir irgendwann mal einen neuen Laptop, der mir die wichtigsten Grundfunktionen bietet. Mehr braucht es nicht. Ein E-Book ersetzt nicht meine Büchersammlung. Videos kann ich auch hier gucken. Wenn ich unterwegs bin, dann kann ich auf so mobiles Zeugs wie nen WePad verzichten. Dann möchte ich mich mit echten Menschen unterhalten, Dinge erleben. Wenn ich permanent so nen Tablet PC mit mir rumschleppe, wird das nichts. Und welchen Grund sollte es sonst für die Existenz eines solchen PC´s geben, wenn nicht herum getragen zu werden? Muss man denn immer alles mitnehmen können? Der Kram kann mir gestohlen bleiben. Basta!</p>
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		<title>Die Flucht der Ameisen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 10:05:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wo man hinsieht, überall Vulkane und Berichte über Vulkane. Der Ausbruch des Eyjafjallajökull (Gott segne die Copy &#38; Paste Funktion) hat für einigen Wirbel gesorgt. Tagelange waren sämtliche europäische Flughäfen gesperrt und sorgte für Unmut bei den Reisenden. Doch der Eyjafjallajökull ist weit von uns weg. Direkt betroffen sind dennoch nur die Isländer. Sie haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo man hinsieht, überall Vulkane und Berichte über Vulkane. Der Ausbruch des <em>Eyjafjallajökull </em>(Gott segne die Copy &amp; Paste Funktion) hat für einigen Wirbel gesorgt. Tagelange waren sämtliche europäische Flughäfen gesperrt und sorgte für Unmut bei den Reisenden. Doch der <em>Eyjafjallajökull </em>ist weit von uns weg. Direkt betroffen sind dennoch nur die Isländer. Sie haben die Asche verschmutzen Felder und Wiesen. Ihre Tiere sind es, die verenden könnten, gerade die kürzlich geborenen Lämmer.</p>
<p>Im Zuge des ganzes Hypes um den <em>Eyjafjallajökull </em>stieß ich zufällig auf einen Autor Namens Ulrich C. Schreiber. Herr Schreiber ist Professor für Allgemeine Geologie an der Universität Duisburg-Essen. Er befasst sich mit der regionalen Geologie Mitteleuropas, Vulkanismus, Tektonik sowie mit Geoökologie. Und was hat Herr Schreiber nun mit dem <em>Eyjafjallajökull </em>zu tun? Herr Schreiber schrieb den Geothriller &#8220;Die Flucht der Ameisen&#8221; und dieser handelt von einem Vulkanausbruch. In Deutschland. Genaugenommen gleich um die Ecke, nämlich in der Eiffel. Schreiber entwirft ein Szenario, was passieren könnte, wenn so ein Vulkan tatsächlich ausbricht.</p>
<p>Jetzt denken einige vielleicht, dass dieser Vulkan einfach alles wegsprengt, riesige Krater entstehen und ganze Landstriche von einem Lavastrom niedergebrannt werden. Doch das ist nicht der Fall. Jedenfalls nicht in Schreibers Vision. Der Ausbruch ist relativ &#8220;harmlos&#8221;. Natürlich sterben Menschen, denn ein Glutstrom zieht mal eben über ne Stadt rüber. Asche gibt es auch, allerdings liest man nichts von Luftraumsperrungen. Das eigentlich Fatale an dem Ausbruch (es folgen noch einige mehr) ist die Lava. Sie fließt in den Rhein und staut sich da. Ein riesiger Damm entsteht, der den Rhein absperrt. Und das zur Hochwassersaison. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten. Es säuft alles ab, was sich irgendwie in Rheinnähe befindet, die Nebenflüsse wie Main, Lahn oder Nidderau mit eingeschlossen. Und die meisten Städte stehen nicht einfach mal 2 Meter unter Wasser. Sie werden regelrecht zu Unterwasserstädten. Mit ihnen historische Kulturgüter-, Bauten, Wertpapiere und und und. Von Atomkraftwerken und Industrieanlagen ganz zu schweigen. Der Frankfurter Flughafen erfüllt alle Voraussetzungen eines U-Boot Andockhafens. Die wirtschaftliche Folgen für Deutschland und Europa kann man sich ausmalen.</p>
<p>Natürlich wird in dem Roman eine Lösung gefunden, jedoch dauert es einige Zeit, bis sie sowohl umgesetzt als auch Ergebnisse zeigt. Fakt ist, würde das Szenario so eintreffen, wie es Herr Schreiber beschreibt, würden die meisten Häuser nach Abzug des Wassers einfach nur noch ein Haufen Schutt sein. Millionen Existenzen wären einfach vernichtet.</p>
<p>Das eigentlich Beklemmende an dem Roman ist die Tatsache, dass der Vulkanismus in der Eifel nach Ansicht von Experten lediglich ruht. Der letzte Ausbruch war vor ca. 11.000 Jahren. Das ist in der Geologie praktisch gestern gewesen. Anzeichen für einen baldigen Ausbruch gibt es allerdings nicht. Was jedoch nicht bedeutet, dass nicht vielleicht in 20 Jahren mit einem Ausbruch zu rechnen ist. Die Vulkane der Eifel sind noch aktiv, wann sie ausbrechen werden, lässt sich nicht vorhersagen. Seismologische Überwachungen sollen aber dafür sorgen, dass man einen Ausbruch rechtzeitig erkennen und dementsprechend handeln kann. Es bleibt zu hoffen, dass ein Ausbruch noch lange auf sich warten lässt.</p>
<p style="text-align: right;">
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		<title>Vulkanausbruch im Schlafzimmer</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 11:25:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nein, damit ist nicht gemeint, dass der Vulkanausbruch in Island die sexuellen Aktivitäten im Schlafzimmer steigert. Solch aphrodisierende Wirkung wird dem Eyjafjallajökull wohl nicht zugesprochen.
Es ist vielmehr der Zustand des Schlafzimmers, der auf einen Vulkanausbruch hindeutet. Dramatisch türmen sich Wäscheberge in allen Ecken, gewaschene Wäsche und Schmutzwäsche. Dazwischen nutzloses Zeugs, das sich verzweifelt ein Plätzchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, damit ist nicht gemeint, dass der Vulkanausbruch in Island die sexuellen Aktivitäten im Schlafzimmer steigert. Solch aphrodisierende Wirkung wird dem <strong>Eyjafjallajökull </strong>wohl nicht zugesprochen.</p>
<p>Es ist vielmehr der Zustand des Schlafzimmers, der auf einen Vulkanausbruch hindeutet. Dramatisch türmen sich Wäscheberge in allen Ecken, gewaschene Wäsche und Schmutzwäsche. Dazwischen nutzloses Zeugs, das sich verzweifelt ein Plätzchen im Schlafzimmer sucht. Wer braucht schon Island, wenn er sein Schlafzimmer hat?</p>
<p>Die produzierte Staubmenge hat es in sich. Die staubige Gefahr zeigt sich im Sonnenlicht. Millionen kleiner Staubpartikel fliegen durch die Luft. Jetzt bloß nicht die Schmutzwäsche hochheben. Zu spät. Explosionsartig verteilen sich die gemeingefährlichen Staubteilchen in der Luft. Anschließender Niesanfall garantiert.</p>
<p>Bisher ist noch unklar, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Kontinuierlich spuckt der Vulkan riesige Staubwolken aus. Immer höher häufen sich die Wäscheberge, da nicht genug Ausweichmöglichkeiten im Schrank bestehen. Experten vermuten, dass dieser Zustand noch mindestens eine Woche anhalten könnte. Um gesundheitliche Schäden auszuschließen, wird empfohlen, das Schlafzimmer nur im äußersten Notfall zu betreten, bis sich die Staubwolke gesetzt hat. Luftzirkulationen sind zu vermeiden.</p>
<p>Sobald dem Vulkan seine Nahrung in Form von Wäsche ausgeht, wird mit einer Besserung gerechnet.</p>
<p>Ach ja, alles mit Humor nehmen. Das Leben ist kein Ponyhof.</p>
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		<title>Danke lieber Vulkan!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:40:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ok, über wirtschaftliche Folgen mag ich nicht nachdenken. Auch nicht darüber, was der Vulkanausbruch in Island eventuell der Umwelt antut. Nein, heute freue ich mich einfach darüber, dass den ganzen Tag kein einziges Flugzeug am Himmel war. Diese Stille! Unglaublich! Daran könnte man sich gewöhnen. Es war wirklich herrlich, dass  nicht alle paar Minuten es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, über wirtschaftliche Folgen mag ich nicht nachdenken. Auch nicht darüber, was der Vulkanausbruch in Island eventuell der Umwelt antut. Nein, heute freue ich mich einfach darüber, dass den ganzen Tag kein einziges Flugzeug am Himmel war. Diese Stille! Unglaublich! Daran könnte man sich gewöhnen. Es war wirklich herrlich, dass  nicht alle paar Minuten es vom Himmel dröhnte.</p>
<p>Bitte morgen auch noch, danke.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutzsch vehlerfrei</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fehlerfreies Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon interessant mit den Stellenangeboten. Qualifizierte Leute werden da gesucht, auch für 400 Euro Jobs. Na klar, warum auch nicht. Wenn man schon nur nen Appel und nen Ei für nen Arbeitnehmer ausgeben will, soll der gefälligst auch studiert haben. Ähm, gehe ich mal nicht näher drauf ein. Übrigens sind Stundenlöhne von 5,50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon interessant mit den Stellenangeboten. Qualifizierte Leute werden da gesucht, auch für 400 Euro Jobs. Na klar, warum auch nicht. Wenn man schon nur nen Appel und nen Ei für nen Arbeitnehmer ausgeben will, soll der gefälligst auch studiert haben. Ähm, gehe ich mal nicht näher drauf ein. Übrigens sind Stundenlöhne von 5,50 Euro nen Witz. Erst recht für Hartz IV Geplagte, da gehöre ich übrigens dazu.</p>
<p>Denn man darf lediglich 100 Euro dazuverdienen, bevor einem etwas abgezogen wird. Ein totaler Witz. Welchen Anreiz habe ich dann eigentlich, auf popelige 400 Euro Basis arbeiten zu gehen? Hm, ich fürchte gar keinen. Bedenke man noch den Sprit oder die öffentlichen Verkehrsmittel&#8230;Jaja, ich weiß, man kriegt auch 0,20 pro Kilometer wenn man über einem bestimmten Verdienst kommt. Super, ich klopf mir auf die Schenkel.</p>
<p>Abgesehen also von dem ganzen Hartz IV Dilemma habe ich heute eine interessante Entdeckung gemacht. Oder besser gesagt, heute bringe ich es mal zu Papier.</p>
<p>Ich surfe mal wieder durch die Stellenbörse der Arbeitsagentur. Klicke hier und da mal ein Stellenangebot an. Immer wieder lese ich so Sätze (sinngemäß), wie, dass man der deutschen Sprache mächtig sein soll, Rechtschreibkenntnisse sollen top sein usw. Schön und gut. Ich würde als Arbeitgeber auch nicht so nen Hansel da sitzen haben wollen, der keinen geraden Satz sprechen oder schreiben kann. Nur, was soll ich denn von einem Arbeitgeber halten, der selbst permanent Fehler in seiner Stellenanzeige hat? Wieso sollte ich mich bei jemanden bewerben, der sich nicht mal die Mühe gibt, eine anständige Stellenanzeige zu schalten? Bei solchen Trotteln will ich doch nicht arbeiten! Da fühle ich mich echt verarscht! Sollen die erstmal nen Deutschkurs besuchen. Ich finde das einfach nur frech, oder armselig. Aber das sind meistens sowieso nur 400 Eurojobs, was will ich da erwarten?</p>
<p>Intelligente Menschen trifft man eben nicht mehr so häufig, oder sollte ich sagen, intelligente Arbeitgeber? Bisher ist mir nur einer in den letzten Jahren begegnet und bei dem helfe ich momentan stundenweise aus. Eher ein Freundschaftsdienst, der mir reichlich Erfahrung bringt. Ich frage mich nur, wo sind denn die tollen Arbeitgeber alle hin? Ausgestorben? Ein unlösbares Rätsel. Es wäre nur trotzdem schön, wenn der Eine oder Andere sich im Forumulieren seiner Stellenanzeige etwas mehr Mühe geben würde.</p>
<p>Ich habe fertig.</p>
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		<title>Warum Diät Programme nichts für mich sind</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen ohne Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Diät Programme]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich bin dick und ich muss dringend abnehmen. Allein der Gesundheit wegen, von der Optik gar nicht zu sprechen. Doch Gewicht reduzieren ist bekanntermaßen nicht so einfach. Sich die Kilos anzufuttern erscheint da wesentlich leichter.
Nun habe ich die Qual der Wahl, was meine Gewichtsreduktion betrifft. Die Diätangebote sind vielfältig, genaugenommen unüberschaubar. Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich bin dick und ich muss dringend abnehmen. Allein der Gesundheit wegen, von der Optik gar nicht zu sprechen. Doch Gewicht reduzieren ist bekanntermaßen nicht so einfach. Sich die Kilos anzufuttern erscheint da wesentlich leichter.</p>
<p>Nun habe ich die Qual der Wahl, was meine Gewichtsreduktion betrifft. Die Diätangebote sind vielfältig, genaugenommen unüberschaubar. Nicht nur sämtliche Frauenzeitschriften überwerfen sich mit immer neuen Diäten und Versprechungen, es sprießen auch immer mehr Internetportale aus dem Boden, die einem beim Abnehmen helfen wollen. Schön und gut. Freut mich ja, dass sich mir einer annehmen will, um mir durch diese schwierige Abnehmphase zu helfen.</p>
<p><strong>Abnehmen ohne Diät oder doch mit?</strong></p>
<p>Was genau ist denn eigentlich eine Diät? Ich zitiere einmal von der Dudenseite:</p>
<p>&#8220;Das Substantiv <em>Diät</em> wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als medizinischer Terminus in gleicher Bedeutung aus dem Lateinischen entlehnt. Lateinisch <em>diaeta</em> wiederum geht auf griechisch <em>diaita</em> zurück, dessen Grundbedeutung mit »(Lebens)einteilung« umschrieben werden kann.&#8221; (<a href="http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachberatung/newsletter/archiv.php?id=109">Quelle</a>)</p>
<p>Im allgemeinen Verständnis bedeuten Diäten nichts anderes, als eine reduzierte Ernährung mit Schwerpunkt auf kalorienarmen Speisen. Vereinfacht gesagt. Beim genauen Hinschauen auf diverse Diäten aus Frauenzeitschriften fällt auf, dass häufig darauf gesetzt wird, von einem bestimmten Lebensmittel besonders reichlich zu essen. Da gibt es die Kohlsuppendiät, die Ananasdiät, die Nudeldiät und weiß der Geier was noch.</p>
<p>Abnehmprogramme im Internet hingegen werben häufig damit, dass man einen auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Speiseplan erhält, fachliche Betreuung und das richtige Sportprogramm. Offiziell nimmt man bei diesen Programmen mit keiner Diät ab, sondern sie zielen auf eine ganzheitliche Ernährungsumstellung. Meistens wird sogar explizit davon geredet, dass man <em>keine</em> Diät macht. Der Gruppenzwang in Form von Foren soll zusätzlich motivieren, endlich die überflüssigen Pfunde loszuwerden.</p>
<p><strong>Kostenlose Diät</strong></p>
<p>Die Zwischenüberschrift ist trügerisch. Beabsichtigt. Klar, eine Diät kann nicht kostenlos sein, denn egal wie man es anstellt, die Lebensmittel muss man schon kaufen. Vielleicht hätte ich besser kostenlose Abnehmprogramme schreiben sollen, die ja keine Diät sind. Da sie meiner Meinung nach aber trotzdem genau das sind, habe ich diese Überschrift gewählt. Es gibt sie, die kostenlosen Abnehmprogramme, wie z.B. das von der Apotheken Umschau &#8220;<a href="http://gesund-abnehmen.apotheken-umschau.de/">Gesund abnehmen</a>&#8220;. Genau genommen wirbt man dort mit &#8220;Schlank ohne Diät&#8221;. Spaßeshalber oder vielleicht aus reiner Verzweiflung heraus, habe ich mich dort bereits 2008 registriert. Überzeugt hat es mich jedoch überhaupt nicht. In nur 12 Wochen zum Ziel heißt es da unter anderem. Das suggeriert mir schon mal, dass ich in 12 Wochen das Gewicht erreichen kann, was ich haben will. Oh weia! Das wären fast 30 Kilo in 12 Wochen. Heißt es dabei nicht immer, man soll langsam abnehmen? Also wenn man diese Aussage, dass man in 12 Wochen zum Ziel gelangt, mal außen vor lässt, was bietet mir das Programm noch?</p>
<p>Zu aller erst die üblichen Profileintragungen. Also Alter, Größe, Gewicht, aktueller BMI usw. Es gibt eine Abnehmstatistik, wenn man denn regelmäßig (wöchentlich) sein aktuelles Gewicht speichert.</p>
<p>Dann wird einem individuell ein Wochenplan zusammengestellt. Der sieht bei mir z.B. so aus:</p>
<p><a href="http://www.matulat.com/wp-content/uploads/2010/04/Figurcoach_Plan_1.pdf">Figurcoach_Plan_1</a></p>
<p>Laut der Lebensmittelliste hat jedes Lebensmittel entweder mehr von den Dreiecken oder von den Kreisen:</p>
<p><a href="http://www.matulat.com/wp-content/uploads/2010/04/lebensmittel.jpg">Liste</a></p>
<p>Erinnert irgendwie an Weight Watchers, nur dass es kostenlos ist. Ich konnte den Eindruck aber nicht abschütteln, irgendwie dann gar nichts mehr im Magen zu haben, wenn ich mich an diesen Plan halte. Wie andere dabei nicht hungern ist mir ein Rätsel. Zumal die angegebenen Portionen so gering sind, dass ich da nie und nimmer von satt werde. Denn je mehr ich natürlich von einem Lebensmittel esse, um so mehr Symbole müssen weggestrichen werden.</p>
<p>Also habe ich schnell beschlossen, dass mir das überhaupt nicht liegt. Fairerweise muss ich aber sagen, dass es ein gut durchdachtes Konzept ist und auf einer gesunden ernährungswissenschaftlichen Basis aufbaut. Man wird dazu angeleitet, gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen, fettarm zu essen (wobei Fett schon verwendet werden darf). Meine Hauptgründe gegen dieses Abnehmprogramm sind der Essensplan, der mir auch einfach viel zu stressig ist, weil man ja erstmal nachsehen muss, welche Symbole die Lebensmittel haben. Und die Motivationsartikel oder viel mehr Anleitungen zum Abnehmen, die es wöchentlich zu bestreiten gibt, die sagen mir auch nicht wirklich zu. Der &#8220;Trainingskurs&#8221; hat jede Woche ein anderes Motto, wie z.B. &#8220;Gute Vorsätze und wie man sie erreicht&#8221; oder &#8220;Essen in Gesellschaft&#8221;. Leider können mir diese gut gemeinten Tipps kein Stück weiterhelfen.</p>
<p><strong>Denn, warum bin ich dick?</strong></p>
<p>Die wichtigste Frage lautet doch, warum bin ich dick? Bin ich ernsthaft krank, so dass der Stoffwechsel bei mir nicht funktioniert oder bin ich dick, weil ich schlicht und ergreifend zu viel gefressen habe? Die meisten Leute, und dazu zähle ich auch, haben schlicht und ergreifend zu viel gefressen. Und zu wenig bewegt. Punkt. Das Geheimnis vom Dicksein gelöst. Die wenigsten Menschen sind tatsächlich krankheitsbedingt dick. Eher werden die Menschen krank, weil sie so fett sind. Und fett sind sie, weil sie den Mund nicht zu lassen konnten, unbedingt noch ne Schokolade in sich reinstopfen mussten. Hamburger und Pommes sind da ja auch so lecker, also rein damit.</p>
<p>Und warum frisst man soviel, dass man dick wird? Bei vielen kann da nur der Psychologe eine Antwort drauf finden. Seelische Probleme, Frustessen, keine Seltenheit. Und bei mir? Langeweile und bedingt auch Frustessen. Und Sucht. Ja, Essen macht süchtig, besonders das ungesunde Essen. Ein Mal  nen Twix gegessen, passiert im Körper etwas. Eine Maschinerie kommt in Gang. Der Körper will mehr! Und anscheinend ist es bei den meisten ungesunden Sachen so. Man will noch mehr davon essen. Ganz schön blöd.</p>
<p>Wie also nun raus aus dem Teufelskreis? Diät machen oder doch noch nach einem Abnehmprogramm im Internet suchen? Wohlbemerkt, nicht alle sind kostenlos, VidaVida z.B. kostet monatlich. Diäten sind sinnlos, denn sie bringen nur kurzfristigen Erfolg. Man isst ne Weile anders, die Pfunde purzeln und dann fällt man ins alte Essensschema zurück. Jojo-Effekt. Kennen wir doch alle. Zumal es total bescheuert ist, dem eigenen Körper wertvolle Energie vorzuenthalten, wenn er sie doch zum Arbeiten braucht. 1000 Kaloriendiäten sind Schwachsinn pur. Wenn mein Körper allein schon 1600 Kalorien braucht, um überhaupt im Ruhezustand funktionieren zu können, wir kann ich ihm dann nur 1000 zuführen? Das ist Quälerei! Ungesund obendrein.</p>
<p>Bei Abnehmprogrammen richtet man sich auch ständig nach irgendwem und irgendwas. Sie können eine wertvolle Hilfe sein, mehr aber m.E. auch nicht.</p>
<p>Wenn ich mir bewusst mache, dass ich nicht mehr Energie zu mir nehmen sollte, als ich täglich verbrauche, ist es doch (theoretisch) ganz einfach. Fresse ich über mein Maß hinaus, bunkert der Körper für schlechte Zeiten. Esse ich genau richtig, wird nichts einbehalten. Verbrauche ich darüber hinaus durch Bewegung noch etwas mehr Energie, nehmen ich langfristig ab. So simple, dass es jeder umsetzen können müsste. Wenn der Wille da ist!</p>
<p>Der Wille fehlt meistens und den bekommt man aber auch nicht in einer der Gruppen. Denn nicht immer kann man sich im sicheren Schoß einer Abnehmgruppe wiegen. Es kommen auch Zeiten, da ist man auf sich allein gestellt. Was dann? Der Wille muss da sein, egal, ob man alleine ist oder Unterstützung hat. Wenn ich daheim alleine bin, habe ich keine Gruppe, die mir auf die Finger schaut. Die meisten Menschen sind eh nur virtuell über Foren zu erreichen. Ich muss alleine die Entscheidung treffen, dass ich genau in diesem Moment nicht den Osterhasen esse.</p>
<p>Erst, wenn man dazu in der Lage ist, dann wird man erfolgreich abnehmen. Dann wird man sich durchbeißen und mehr gesunde Sachen essen. Dann wird man den inneren Schweinehund überwinden und mal etwas Sport machen. Doch bevor dieser Wille nicht da ist, die Dinge auch alleine anpacken zu können, wird jeglicher Erfolg nur von kurzer Dauer sein. Nämlich immer nur so lange, wie man sich bei irgendwem einklinken kann. Ich muss von alleine sagen, dass ich nun genug gefressen habe und gefälligst meinen fetten Arsch bewege und etwas tue. Denn ich alleine habe es ja auch zu verantworten, dass es überhaupt soweit gekommen ist.</p>
<p>Anstatt aus Langeweile oder Frust zu essen, hätte ich ja auch nen Buch schreiben können oder mit nem Ast ne Parkbank verprügeln können. Niemand hat mich dazu gezwungen, stattdessen zu essen.</p>
<p>Entweder pack ich es alleine und höre wieder auf meinen Körper, wonach er wirklich verlangt oder ich stürze mich in die Illusion einer Abnehmgruppe. Oder eines Abnehmprogramms.</p>
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		<title>Autoreninterview mit Christiane Gref</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 08:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Christiane Gref]]></category>
		<category><![CDATA[Das Meisterstück - Ein Historischer Hanau-Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast gerade deinen Debütroman „Das Meisterstück – Ein Historischer Hanau-Roman“ veröffentlicht. Bis dahin war es ein weiter Weg. Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?
 
Ich habe erst sehr spät mit dem Schreiben begonnen. Das war im Jahr 2004. Ein Freund von mir beteiligte sich damals an der „Storyolympiade“ und kurzerhand sandte ich ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du hast gerade deinen Debütroman „Das Meisterstück – Ein Historischer Hanau-Roman“ veröffentlicht. Bis dahin war es ein weiter Weg. Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich habe erst sehr spät mit dem Schreiben begonnen. Das war im Jahr 2004. Ein Freund von mir beteiligte sich damals an der „Storyolympiade“ und kurzerhand sandte ich ebenfalls eine Geschichte ein, die von der Jury recht gut bewertet wurde und nur knapp den Abdruck in der Anthologie verfehlte. Das machte mir Mut. 2005 legte ich dann richtig los und schrieb eine Kurzgeschichte nach der anderen. Etwa ein Jahr später reizten mich längere Erzählungen und ich begann, meinen ersten Roman zu schreiben.</p>
<p><strong>Worum genau geht es in deinem Erstlingswerk?</strong></p>
<p>„Das Meisterstück“ dreht sich um den Hanauer Ratspokal und spielt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Johann, ein Gold- und Silberschmiedegeselle, bekommt einen neuen Zunftmeister vor die Nase gesetzt. Das Verhältnis zwischen den beiden ist angespannt. Als die Zunft einen wichtigen Auftrag erhält, nämlich einen silbernen Pokal für den traditionellen Willkommenstrunk zu schmieden, beginnen die Probleme für Johann. Der Pokal soll sein Meisterstück werden und die Adligen, die den Prunkbecher in Auftrag gegeben haben, mischen sich schon bald gewaltig in Johanns Arbeit und sein Privatleben ein. Johann kommt einem Komplott der Adligen auf die Schliche und muss plötzlich um sein Leben fürchten.</p>
<p><strong>Was inspirierte dich zu dieser Geschichte?</strong></p>
<p>Ich hörte, dass der Hanauer Ratspokal lange Zeit verschollen war. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in die Rothschild-Sammlung verkauft und tauchte erst in den 1980er Jahren bei einer Auktion wieder auf. Hanauer Firmen und Bürger spendeten eine große Summe, um ihren Ratspokal zurück zu bekommen. Ich fand dieses Engagement beeindruckend. Als ich das Prunkstück – oder vielmehr das Duplikat &#8211; im Schloss Philippsruhe mit eigenen Augen sah, kamen mir die ersten Ideen für die Geschichte.</p>
<p><strong>Du warst bisher viel in der Fantasywelt unterwegs. Wieso auf einmal ein historischer Roman?</strong></p>
<p>Die Idee kam mir spontan und ich begann bereits das Gerüst für den Roman auszuarbeiten, als mir auffiel: Hey, ich schreibe ja einen historischen Roman. Was soll’s?</p>
<p>Was nicht bedeutet, dass ich dem Genre „Fantasy“ generell abgeschworen habe.</p>
<p><strong>In welchem Genre werden wir öfters etwas von dir zu lesen bekommen?</strong></p>
<p>Geschichten von mir gibt es in nahezu allen Genres. Vom Krimi, über Science-Fiction, Kindergeschichten, bis hin zu Horror und Phantastik. Ich fürchte, zunächst bleibe ich dem historischen Roman weiterhin treu <img src='http://www.matulat.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Welche weiteren Projekte hast du derzeit in Arbeit?</strong></p>
<p>Ich schreibe mit einer befreundeten Autorin derzeit gemeinsam an einem Roman. Ich würde ihn im Genre „historischer Thriller“ ansiedeln, denn es wird jede Menge Action geben. Als Kulisse haben wir die Weimarer Klassik gewählt. Sie bietet einen schönen Kontrast zu unseren Charakteren.</p>
<p><strong>Hast du bei Lesungen Lampenfieber?</strong></p>
<p>Ja, meistens. Auch wenn mir bestätigt wird, dass ich ganz ruhig wirke. Vermutlich zittere ich nach innen J Lesungen machen mir aber immensen Spaß und nach dem ersten Satz verfliegt die Anspannung.</p>
<p><strong>Du bist Mutter, führst einen Haushalt und gehst einer regulären Arbeit nach. Woher nimmst du dir noch die Zeit fürs Schreiben?</strong></p>
<p>Ich stehle sie mir, wo immer es möglich ist. Meistens sitze ich abends am Rechner oder am Wochenende. Mein Mann unterstützt mich sehr, sonst würde das gar nicht funktionieren.</p>
<p><strong>Du bist seit Jahren Mitglied der Hanauer Schreibwerkstatt, die von Berndt Schulz geleitet wird. Welche persönlichen Fortschritte hinsichtlich deiner Schreibe hast du seitdem gemacht?</strong></p>
<p>Ich habe gelernt, meine eigenen Texte kritisch zu beurteilen. Das ist meines Erachtens das „A“ und „O“. Nicht alles, was mir gefällt, kommt auch beim Leser gut an. Es ist auch nicht zu unterschätzen, etwa zehn clevere Kollegen vor sich zu haben, die einem eine Geschichte zerlegen, Rückfragen stellen und gnadenlos ehrlich sind. Aber jegliche Kritik läuft auf konstruktiver und respektvoller Ebene ab. Das hilft ungemein, da es den Horizont erweitert. Gelehrt wird nach Sol Stein, der den Ratgeber „Über das Schreiben“ (erschienen bei Zweitausendeins) verfasst hat.</p>
<p><strong>Wie gehst du mit Kritik an deinen Werken um?</strong></p>
<p>Natürlich piekst Kritik immer ein bisschen. Es wäre ja auch schlimm, wenn nicht, denn das würde bedeuten, dass ich meinen Text nicht mag. Wenn sie fundiert ist, schätze ich Kritik über alle Maßen, denn nur so kann ich Verbesserungspotenzial aufspüren.</p>
<p><strong>Wie lange hast du an deinem Debütroman gearbeitet?</strong></p>
<p>Wenn man alle Arbeitsschritte, inklusive Recherchen, Lektorat und sonstige Vorbereitungszeit zusammennimmt, etwa eineinhalb Jahre.<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Was tust du gegen Schreibblockaden?</strong></p>
<p>Ich lasse sie mittlerweile zu und mache mich nicht mehr verrückt. Erzwingen kann ich das Schreiben dann ohnehin nicht. Aber ich lektoriere am liebsten, wenn ich eine Blockade habe, weil ich in solchen Momenten kritisch und überaus analytisch an Texte herangehen kann.</p>
<p><strong>Gibt es einen Autor oder eine Autorin, die du unbedingt mal kennen lernen möchtest? Warum?</strong></p>
<p>Für mich sind alle Autorinnen und Autoren eine Bereicherung, weil jede und jeder anders schreibt und Dinge anders sieht. Ich freue mich auf Buchmessen oder Lesungen, weil es interessant ist, sich auszutauschen. Mir ist es gleich, ob da ein prominenter Schriftsteller vor mir steht oder ein Hobbyautor.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Verlag M. Naumann?</strong></p>
<p>Vor rund einem Jahr fand die Buchmesse in Nidderau statt. Der Verlag M. Naumann war mit einem Stand als Aussteller vertreten. Ich kam mit einem der Lektoren, die vor Ort waren, ins Gespräch und der Lektor war sehr interessiert an meinem Roman. Ein paar Tage später sandte ich auf Anfrage des Verlags das komplette Manuskript zur Prüfung ein. Und etwa vier Monate später erhielt ich den Verlagsvertrag.</p>
<p><strong>Viele angehende Autoren fragen sich, wie das Prozedere zwischen Autor und Verlag abläuft. Kannst du ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern?</strong></p>
<p>Schwierig, denn das Prozedere läuft unterschiedlich ab. Denn die Verlage variieren, was die Größe, das Programm und den Zeitpunkt der Einreichung des Manuskripts angeht. Wobei letzteres am Autor hängt. J</p>
<p>Ganz kurz umrissen sind die Schritte folgende: Der Autor hat ein Manuskript, das er gerne unterbringen möchte. Der Verlag möchte meistens erst einmal eine Leseprobe haben. Das sind in der Regel die ersten beiden Kapitel des Textes. Aber hier fangen die Unterschiede schon an. Manche Verlage geben die Anzahl der Seiten vor, die maximal eingereicht werden dürfen. Manche wollen die spannendste Stelle. Es empfiehlt sich, sich vorab immer zu informieren, ob das Werk überhaupt beim Wunschverlag ins Programm passt und welche Formalien eingehalten werden sollen. Steht meist auf der Homepage oder es ist eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme angegeben. Mit der Leseprobe muss der Autor auch ein Exposé einreichen. Hier heißt es kurz fassen! Auf zwei Seiten sollte man die Handlung und die Figuren herausarbeiten. Verboten sind Cliffhanger. Der Verlag möchte nicht die Katze im Sack kaufen. Beim Beispiel Krimi muss man dem Verlag auf jeden Fall mitteilen, wer der Mörder ist. Schön – wenn auch nicht immer gefordert – ist eine Liste der bisherigen Veröffentlichungen und des Werdegangs. Die Verlage möchten ja auch den Autor als Mensch kennen lernen. Auch hier liegt in der Kürze die Würze.</p>
<p>Noch ein wichtiger Tipp: Legt euch ein dickes Fell zu. Die Zeit, in der euer Manuskript geprüft wird, zieht sich wie Kaugummi. Und stellt euch auf viele Absagen ein. Von allen eingereichten Manuskripten werden im Schnitt nur 0,2% veröffentlicht. Das gilt zumindest für die großen Publikumsverlage.</p>
<p>Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, bei den Großen der Branche landen zu wollen, schlagt am besten den Weg über eine Literaturagentur ein. Im Internet gibt es zahlreiche Adressen.</p>
<p>Ist das Werk unter und ihr habt euren Vertrag unterschrieben, Glückwunsch! Jetzt wird es spannend. Denn nun beginnt das Lektorat. Ihr bekommt euren redigierten Text, den ihr durcharbeiten müsst. Sind die Änderungen mit dem/r Lektor/in abgestimmt, bekommt ihr das Manuskript wieder auf den Tisch, wenn es an die Drucklegung geht. Es sieht dann schon richtig wie ein Buch aus. Nach nochmaligem Durcharbeiten und eventuellen Korrekturen, die durch das Lektorat geflutscht sind, wartet der Verlag auf eure Druckfreigabe. Habt ihr diese erteilt, geht es ab in die Druckerei.</p>
<p><strong>Welches Buch kannst du immer wieder lesen, ohne dass es dir überdrüssig wird?</strong></p>
<p>„Der Herr der Ringe“. Ich habe ihn schon mindestens zwanzig Mal gelesen.</p>
<p><strong>Wenn du selbst einmal Protagonistin in einem berühmten Roman sein dürftest, wer wäre das dann?</strong></p>
<p>Helena von Troja. Wegen ihr sind Tausende in den Krieg gezogen J Die Alternative wäre Jeanne D’Arc, eine Frau mit Schwert, Mut und einer eisernen Überzeugung.</p>
<p><strong>Welchen wichtigen Tipp kannst du angehenden Autoren geben?</strong></p>
<p>Probiert aus, was euch an Themen interessant genug erscheint, darüber zu schreiben. Legt euch ein sehr dickes Fell und viel Geduld zu, solltet ihr mit dem Gedanken spielen, in die Öffentlichkeit zu gehen. Lasst euch von Misserfolgen nicht niederschmettern. Und vor allem: Gebt eure Texte nicht Freunden, die möglicherweise darauf verzichten euch die Wahrheit zu sagen. Lasst andere Autoren eure Texte lesen und scheut keine hitzigen Dispute.</p>
<p><strong>Vielen Dank, Christiane, für dieses interessante Interview und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!</strong></p>
<p>Ich habe zu danken.</p>
<p>Christiane Gref wurde 1975 in Köln geboren und lebte lange Zeit in der Nähe von Karlsruhe, bis sie 1999 der Liebe wegen in die Märchenstadt Hanau zog. Sie ist Mitbegründerin der Autorengruppe „Drachenkinder“ und hat bereits diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Im März 2010 erschien ihr Debütroman „Das Meisterstück – Ein Historischer Hanau-Roman“ im Verlag M. Naumann. Weitere Infos über die Autorin: www.autorenkrise.de</p>
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